Nur nicht sauer werden
Fühlen Sie sich häufig müde und schlapp? Dann ist vielleicht Ihr Säure-Basen -Haushalt aus dem Lot geraten
Fastfood, Schokolade und Kuchen, da greift jeder gern zu. Doch zu viel davon ist nicht gut für den Körper. Darauf reagiert er im wahrsten Sinne des Wortes „sauer". Erste Anzeichen einer Übersäuerung sind fahle Haut, sprödes Haar, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme und Müdigkeit.
Welche Rollen spielen die Säuren und Basen?
Der gesamte Stoffwechsel funktioniert nur dann reibungslos, wenn Säuren und Basen im Körper in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. So besteht der Organismus eines gesunden Menschen zu 20 % aus Säuren und 80 % aus Basen.
Ist das Säure-Basen-Verhältnis gestört und stehen dem Körper zu wenig Basen zur Neutralisierung der Säuren zur Verfügung, lagert er die sauren Stoffe im Bindegewebe ab. Als Folge bilden sich Dellen an den Oberschenkeln, die viele als Cellulite kennen. Ist im Bindegewebe kein Platz, wandern sie in die Gelenke, Sehnen und Muskeln.
Das kann mit der Zeit zu Gicht, Rheuma sowie Blasen – oder Nierensteinen führen. Ob der Körper übersäuert ist, lässt sich mit Teststreifen aus der Apotheke feststellen. Sie zeigen an, wie sauer der Urin oder der Speichel ist.
Säuren und Basen werden als ph-Wert angegeben. Ein ph- Wert von 7 gilt als neutral, höher ist basisch und niedriger sauer. Flüssigkeit spült die Säuren aus dem Körper. Deshalb täglich mindestens 2 Liter Wasser trinken.