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Sonntag, 20.05.2012

Was ist ein Veneer?

Veneers sind hauchdünne, lichtdurchlässige Schalen aus Keramik oder Kunststoff. Sie werden, vergleichbar mit einem künstlichen Fingernagel, auf den Zahn aufgeklebt und verdecken somit "unvorteilhaft" aussehende Zähne.

Anwendungsbereiche

  • Jeder Zahn,  der durch Nervkanalbehandlungen oder durch den Alterungsprozess eingedunkelt bzw. verfärbt ist, eignet sich grundsätzlich für die Behandlung.

  • Zahnfehlstellungen in einem mittleren Ausmaß können dadurch korrigiert werden.

  • Ein eventueller Lückenstand von Zähnen kann bis zu einem gewissen Grade abgemildert oder vollständig behoben werden.

  • Zähne, die durch einen Unfall geschädigt sind

  • Angeborene Schmelzdefekte und Zahnmissbildungen sind gut zu rekonstruieren.

  • Unästhetische kleinere Füllungen an den Frontzähnen können korrigiert werden

Ein Vorteil des Veneers besteht darin, dass nur sehr wenig gesunde Zahnsubstanz geschädigt, also abgeschliffen werden muss, um das Veneer aufzukleben. Im Gegensatz dazu muss bei der Behandlung mit der Zahnkrone der gesunde Zahn regelrecht auf einen " Stumpf zurecht geschliffen werden, um die Zahnkrone im Anschluss an diese Prozedur "aufzusetzen.

Daher ist das Veneer für viele Patienten eine adäquate Möglichkeit, Verfärbungen und abgebrochene Ecken im sichtbaren Schneidezahnbereich zu überkronen, ohne die gesunde Zahnsubstanz opfern zu müssen. Auch ist ein Veneer selbst für den Spezialisten kaum erkennbar für den Laien erst recht nicht, wohingegen bei einer Krone immer die Gefahr besteht, dass durch Zurückziehen der Gingiva der Kronenrand zum Vorschein kommt, was im Schneidezahnbereich für den Patienten sehr störend sein kann.